Tu so, als ob – oder: Wie deine Träume im 2016 endlich wahr werden!

Fragst du dich vielleicht, was bloss aus deinen Zielen und Wünschen vom letzten Jahr geworden ist? Wieso du sie plötzlich aus den Augen verloren hast? Und dies, obwohl sie dir doch so wichtig waren und erstrebenswert erschienen?

3 Gründe, warum du deine Ziele und Wünsche aus den Augen verlierst

1. Du bist nicht fokussiert genug

Du lässt dich schnell ablenken oder verunsichern, nimmst immer mehr Informationen auf, mit dem Argument, dass du einfach noch nicht bereit bist zur Umsetzung. Dass dir dieses oder jenes an Fähigkeiten oder Informationen noch fehlt. Statt den Fokus zu halten, lässt du dich verunsichern, vergleichst dich mit anderen und lässt es zu, dass deine Ziele in immer weitere Ferne rücken.

2. Du bist nicht ausdauernd genug

Voller Enthusiasmus nimmst du dein Ziel ins Visier, investierst ein paar Wochen (oder Tage…) deine Zeit und Energie und bist dann enttäuscht, wenn sich deine Träume nicht über Nacht verwirklichen. Etwas Geduld, Ausdauer und Durchhaltevermögen braucht es in den meisten Fällen schon… Wenn du eine Blumenzwiebel in die Erde steckst, gräbst du wahrscheinlich auch nicht täglich in der Erde, um nachzuschauen, ob schon etwas wächst.

3. Du nimmst die Zeichen nicht wahr

Vielleicht hast du dich sogar eine Weile voll auf dein Ziel konzentriert, hast deine Saat mit Licht, Sonne, Wasser, Nahrung versorgt… und doch ist nichts passiert? Wahrscheinlich hast du vor lauter Fokussierung (oder gar  Fixierung) auf dein Ziel einfach die Zeichen des Lebens nicht wahr genommen. Zeichen sind meistens nicht so offensichtlich wie Zaunpfähle, sondern eher subtil.

6 Schritte für die Wunscherfüllung und Zielerreichung

Die Kurzversion von Walt Disney (1901-1966) lautet:

„If you can dream it, you can do it.“  – Wenn du davon träumen kannst, kannst du es auch tun.

Hier die 6 Schritte im Einzelnen:

1.   Überlege dir, welches Ziel du erreichen möchtest

…und formuliere es präzise, positiv, unmissverständlich und in der Gegenwartsform.

Zum Beispiel: „Ich bestehe diese Prüfung!“ Oder „Mein Mut wächst von Tag zu Tag“ (statt „Ich habe keine Angst mehr“).

2.   Stelle dir den erwünschten Endzustand bildlich vor

Wenn es also dein Ziel ist, eine Prüfung zu bestehen, dann stelle dir möglichst bildhaft und mit allen Sinnen vor, wie dir das Diplom überreicht wird. Oder wie dir deine Freunde zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Als Variante kannst du vor deinem inneren Auge auch einen „Film“ abspielen lassen, indem du visualisierst, wie du leicht und mühelos für die Prüfung lernst und dann am Tag X locker, zuversichtlich und voller Selbstvertrauen die Prüfung absolvierst. Im letzten Teil deines „Films“ stellst du dir vor, wie du voller Freude und Stolz dein Diplom in den Händen hältst.

3.   Verbinde nun den gewünschten Endzustand mit einem starken Gefühl der Freude und Dankbarkeit

Visualisiere dein gewünschtes Ziel und gehe ganz in das Gefühl der Freude und Dankbarkeit …und zwar so, als hättest du dein Ziel bereits erreicht!

Das geistige Gesetz der Resonanz besagt nämlich, dass wir nicht das erhalten, was wir uns wünschen, sondern das, was wir aussenden. Tatsache ist, dass alles Energie ist: jeder Gedanke, jedes Bild, jedes Wort. Nun kannst du dir sicher vorstellen, dass beispielsweise Ängste und Zweifel eine ganz andere Energie haben als Freude und Dankbarkeit… Das ist der Grund, weshalb Freude und Dankbarkeit den Prozess, das gewünschte in dein Leben zu ziehen, enorm beschleunigen.

4.   Glaube unerschütterlich daran, dass du dein Ziel erreichst

Nicht von ungefähr heisst es, dass der Glaube Berge versetzen kann. Vertraue darauf, sei überzeugt, dass du dein Ziel erreichst! Denn Ängste, Zweifel & Co. machen deine Absicht zunichte, ein Ziel zu erreichen. Hüte dich aus diesem Grund auch davor, z.B. chronischen Zweiflern von deinen Zielen zu erzählen. Fürs Unterbewusstsein, welches unser Verhalten steuert, ist der Glaube an die Zielerreichung von ausschlaggebender Bedeutung!

Oder anders gesagt: wenn du nicht daran glaubst, dass du dein Ziel erreichst, erreichst du es (leider) auch nicht. (In diesem Fall  sind alte Glaubenssätze am Werk, welche es zuerst aufzulösen gilt… mehr davon in einem nächsten Beitrag.)

5.   Sei dir gewiss: es ist vollbracht

Die richtige Ursache ist gesetzt! Jetzt kannst du (und sollst auch!)  gedanklich loslassen, damit sich dein Wunsch erfüllen kann.

6.   Zu guter Letzt: aufmerksam bleiben, Zeichen wahrnehmen und handeln!

Loslassen heisst natürlich nicht, dein Ziel aus den Augen zu verlieren und gar nicht mehr daran zu denken. Loslassen bedeutet vielmehr, aufmerksam zu bleiben, zu beobachten, was in dein Leben tritt und dann zu handeln, wenn deine Intuition dir dazu rät. Also nicht nur träumen, sondern auch tun!

Die Quintessenz: Denke, fühle und handle so, als ob deine innersten Wünsche bereits in Erfüllung gegangen wären!

Du fragst dich, wie lange du das machen sollst? Ganz einfach: so lange, bis du keinen Unterschied mehr zwischen Realität und Zielerreichung feststellen kannst 😉 .

Herzlich,
Monika

Jetzt bist du dran: Was sind deine besten Tipps zur Zielerreichung? Hinterlasse mir doch einen Kommentar hier – ich bin schon ganz gespannt!

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Foto: pixabay

 

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